Netzwerk Modernisierungspartner

Der Modernisierungspartner Blog

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Modernisierungspartner Blogs. Hier posten wir regelmäßig spannende Beiträge mit Tipps und Tripps wie Sie erfolgreich kosten Senken und Ihren Wohnkomfort steigern!

Mit Sonnenstrom auf der Überholspur – Photovoltaik, Speicher und Elektromobilität effizient kombinieren

von Regine Krüger  /  26. Juli 2019

Immer mehr Menschen setzen auf Solarstrom vom eigenen Dach, denn Dächer geben nicht nur Schutz, sondern lassen sich gleichzeitig zur Sonnenernte nutzen. Mit Photovoltaik (PV) können auch Sie sich ein Stück weit unabhängig von steigenden Energiepreisen machen und umweltfreundlichen und nachhaltigen Strom produzieren. „Die Ökobilanz von PV-Anlagen ist hervorragend“, erklärt Ludwig Brokering, selbstständiger Energieberater und Mitglied im Netzwerk Modernisierungspartner. „PV-Anlagen erzeugen die Energiemenge, die zu ihrer Herstellung nötig ist, in wenigen Jahren – ihre Lebensdauer liegt mit 20 bis 30 Jahren jedoch um ein Vielfaches höher.“

 

Geeignete Dachflächen nutzen

Sonnenstrom-Anlagen können auf fast allen Dächern, an der Fassade und auf Freiflächen installiert werden; die Montage dauert nur wenige Tage. Die höchsten Erträge erzielen Sie bei einer Dachneigung von 25-30 Grad und Südausrichtung aber auch eine Ost-West mit 45 Grad ist heutzutage wirtschaftlich darstellbar. „2016 lagen die Kosten für schlüsselfertige PV-Anlagen bei rund 1.600 Euro pro Kilowatt peak. Für ein Einfamilienhaus entstehen so Kosten von rund 10.000 – 13.000 Euro“, berichtet der Energieberater.

Eine Photovoltaikanlage in Deutschland erzeugt durchschnittlich zwischen 800 bis 900 Kilowattstunden Strom pro Kilowatt peak installierter Leistung im Jahr. Dafür reicht eine Dachfläche von sieben bis zehn Quadratmetern aus. Ziel sollte allerdings sein, die komplette nutzbare Dachfläche mit PV zu belegen, da die Kosten spezifisch günstiger sind und zukünftiger Strombedarf, zum Beispiel durch ein zusätzliches Elektroauto, gedeckt wird. Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen, kann ins Stromnetz eingespeist werden und wird mit derzeit elf bis zwölf Cent je Kilowattstunde vergütet. „Wer plant, demnächst eine PV-Anlage auf seinem Dach zu installieren, sollte einen möglichst hohen Eigenverbrauch anstreben“, sagt Brokering. „Denn die Ersparnis durch jede nicht vom Stromversorger bezogene Kilowattstunde ist inzwischen höher als die Vergütung für eine ins Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde.“

 

Selbstproduzierten Strom direkt speichern

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, ein Stromspeicher im Keller und ein Elektroauto vor der Tür, geladen mit regenerativer Sonnenenergie

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, ein Stromspeicher im Keller und ein Elektroauto vor der Tür, geladen mit regenerativer Sonnenenergie. ©Franz Fender/Klimaschutzagentur Region H.

Ihr Stromverbrauch ist am höchsten, wenn die Sonne nicht scheint? Um den Eigenverbrauch zu erhöhen, kann man den Strom vom eigenen Dach ganz einfach speichern: Geräte in der Größe einer Waschmaschine sorgen dafür, dass der Strom auch in den Abend- und Nachtstunden zur Verfügung steht. Der Speicher funktioniert wie ein Akku, den man auflädt, und der die Energie dann wieder abgibt, wenn sie benötigt wird. Die Speicher sind inzwischen sehr effizient und können den abendlichen Strombedarf einer drei- bis vierköpfigen Familie vollständig decken. Allerdings wurde das bisherige KfW-Förderprogramm für Solarspeicher Ende 2018 beendet; ob eine Neuauflage kommt, steht derzeit noch nicht fest.

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Fahren mit mehr Autarkie

Wer das Klima zusätzlich schützen und den Eigenverbrauch nachhaltig ausbauen will, sollte über Elektromobilität nachdenken: Damit wird Autofahren nicht nur richtig günstig, sondern auch besonders klimafreundlich. Für eine Strecke von 100 Kilometern sind nur 15 bis 20 Kilowattstunden Strom nötig, was ungefähr zwei Litern Treibstoff gleichkommt. Regenerativ mit Sonnenenergie erzeugt, fallen beim Fahren keine treibhausrelevanten Emissionen an – ebenso wenig wie Kohlenmonoxid, Stickstoff oder Feinstaub. Außerdem noch gut zu wissen: wer ein E-Auto anmeldet wird zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit und zahlt weniger für die Versicherung. Weiterer Vorteil: Elektromotoren haben kaum bewegliche Teile, die verschleißen können. Damit fallen bei den „Stromern“ vergleichsweise wenige Reparaturen an. Und die Beschleunigung elektrischer Fahrzeuge stimmt inzwischen auch.

 

Eigene Energie tanken

Um jährlich rund 10.000 Kilometer zu fahren, benötigen Sie auf Ihrem Hausdach eine Solaranlage mit einer Mindestleistung von 1,7 Kilowattpeak. Das entspricht einer Dachfläche von rund zehn Quadratmetern.

Grundsätzlich lässt sich ein Elektroauto an jeder normalen Steckdose aufladen, allerdings dauert der Ladevorgang deutlich länger als mit einer fest installierten Ladestation, einer so genannten Wallbox. Ein weiterer Vorteil der Wallbox ist ein besserer Wirkungsgrad und die Möglichkeit des dynamischen Ladens, wenn Solarstrom genutzt werden soll. Auch steckerlose Ladesysteme sind bereits etabliert. Und natürlich lassen sich auch andere elektrische Gefährte wie E-Bikes, Elektroroller und Segways damit aufladen.

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Der nächste Sommer kommt bestimmt – Wie sich Räume klimafreundlich kühlen lassen

von Regine Krüger  /  15. April 2019

Der letzte Sommer brach alle Hitzerekorde: Flüsse trockneten aus, die Waldbrandgefahr war groß, in Hannover lagen die Temperaturen zeitweise höher als in Nordafrika. Doch was, wenn auch 2019 wieder ein Jahrhundertsommer Einzug hält? Wie kann man sich am besten gegen Hitzestau in den eigenen vier Wänden wappnen?

Immer mehr Verbraucher setzen dabei auf Klimaanlagen, doch diese sind teuer und „ökologische Katastrophen“, wie es das Verbraucherportal Utopia.de schreibt: Sie benötigen sehr viel Strom und schieben die warme Luft nur woanders hin, während sie durch hohe CO2-Emissionen das Klima weiter aufheizen.

 

Achten Sie darauf tagsüber die Fenster geschlossen zu halten um unnötige Hitzezufuhr zu vermeiden. ©Klimaschutzagentur Region Hannover

Fenster besser von außen schützen

Durch einfache, gezielte Maßnahmen lassen sich Räume auch klimafreundlich kühl halten. Gut gegen Hitze sind abgedunkelte, geschlossene Fenster. Ist die Wärme erst einmal ins Zimmer gelangt, lässt sich nur schwerlich etwas dagegen tun. Früh morgens, spätabends und natürlich nachts ist Lüften angesagt, damit die Räume auskühlen können. Setzen Sie auf Durchzug, damit ein kompletter Luftwechsel stattfindet!

Einen guten Schutz vor Sonneneinstrahlung bieten außenliegende Jalousien, die bis zu 70 Prozent der Hitze abhalten. Haben Sie keine Rollläden an den Fenstern, sollte das Zimmer mit Rollos oder mit Vorhängen verdunkelt und dabei auf helle Farben gesetzt werden, die die Hitze nach draußen reflektieren. Eine Alternative können Fensterfolien sein, die die Sonne abweisen, ohne die Räume zu verdunkeln. Unterstützung bei der Umsetzung finden sie hier.

Pflanzen im Außenbereich helfen übrigens auch, ein Gebäude von außen zu kühlen – beispielsweise durch große Laubbäume, die im Sommer natürlichen Schatten spenden, aber auch wilder Wein an der Außenwand wirkt wie ein Zusatzschutz und verhindert, dass sich das Gebäude zu stark aufheizt.

 

Auch Mobiliar speichert Wärme

Steigt die Hitze im Inneren weiter an, kann man feuchte, ausgewrungene Handtücher oder Laken im Raum aufhängen. Beim Trocknen wird der Luft Wärme entzogen, wobei die sogenannte „Verdunstungskälte“ entsteht. Auch Zimmerbrunnen erzeugen eine solche Verdunstungskälte.

Übrigens: Auch in Schränken und im Mobiliar staut sich gern die Hitze. Am besten, Sie bringen Teppiche in den Keller, damit im Boden keine Wärme gespeichert wird. Zudem sorgt jedes elektrische Gerät für zusätzliche Wärme, sogar im Standby-Betrieb. Hier gilt: Ausschalten und Stecker ziehen!

Klimafreundlicher als Klimaanlagen sind Ventilatoren, die nur einen Bruchteil des Stroms benötigen. Schalten Sie den Ventilator beim Verlassen des Zimmers aber unbedingt aus, denn Ventilatoren kühlen lediglich die Bewohner, nicht jedoch die Luft! „Der beste Hitzeschutz ist eine gute Dämmung, vor allem des Daches. Das ist aufwändig und teuer, rechnet sich über die vielen Jahre und steigert langfristig den Wert einer Immobilie“, empfiehlt Gabi Oswald, Energieberaterin im Netzwerk Modernisierungspartner.

Weitere Energieexperten finden Sie hier.

 

 

Bauen mit dem besseren Gefühl – Warum Bauherren auf einen Baubegleiter setzen sollten

von Regine Krüger  /  1. April 2019

Wohnen in den eigenen vier Wänden ist für viele ein Lebenstraum und gilt als eine der besten Möglichkeiten der Altersvorsorge. Wer sich für den Neubau eines Eigenheims entscheidet, betritt fast immer Neuland und lässt sich auf ein echtes Abenteuer ein: Das reicht vom Finden eines Grundstücks über die Entscheidung für einen bestimmten Haustyp – Bungalow, Stadtvilla oder Reihenhaus? – bis zur Wahl eines Bauträgers oder Architekten. Hinzu kommen Entscheidungen über Größe, Materialien, Ausstattungsdetails, Energiekonzept und vieles andere mehr.

 

Alles soll richtig laufen

Viele Bauherren sind Laien und kennen sich mit dem komplexen Thema Hausbau nicht aus. Hinzu kommt, dass Bauen fast immer die größte Ausgabe im Leben ist – und deshalb soll alles richtig laufen. Doch immer wieder liest man von Baumängeln. Wie sollen Bauherren, die zum ersten Mal im Leben ein Haus bauen, diese aufdecken? Fehler, die während der Bauphase übersehen werden oder bei der Planung unentdeckt bleiben, lassen sich nachträglich bekanntlich nur unter hohem Kosten- und Zeitaufwand beseitigen.

 

Hilfe vom Profi

Helfen kann ein Bauberater respektive Bausachverständiger aus dem Netzwerk Modernisierungspartner, der als Baustellenprofi genau weiß, worauf es bei einem Hausbau ankommt und die Leistungen sämtlicher Gewerke direkt nach ihrer Ausführung prüft. Vom Fundament bis zum Dachstuhl, vom Fenstereinbau bis zur Ausführung der Elektrik kontrolliert der unabhängige, gewerkeneutrale Bauberater – zumeist ein Bauingenieur oder Architekt – sämtliche Ausführungen für seine Bauherren auf Herz und Nieren und dokumentiert alles per Foto. Ist die Planung korrekt und vollständig? Sind die Leistungsbeschreibungen präzise und klar? Entspricht der Bau den gesetzlichen Bestimmungen in Sachen Energieeinsparverordnung? Bauberater können sogar schon vor der Vertragsunterzeichnung involviert werden, um mögliche Fallstricke in den Vertragsklauseln zuungunsten der Bauherren zu vermeiden.

 

Fachlich besser argumentieren

Sollten tatsächlich Mängel nachgewiesen werden, so hat der Bauberater als Experte gegenüber den ausführenden Unternehmen die besseren Karten, weil er oder sie auf einem fachlichen Niveau argumentiert und die entsprechenden Nachweise erbringt. Er kontrolliert die Nachbesserungen, regelt Preisnachlässe bei nicht-sicherheitsrelevanten Mängeln und begleitet die Bauabnahme nach Behebung aller Mängel. Auf diese Weise lassen sich lange Rechtsstreitigkeiten und Folgekosten vermeiden – von unnötigem Stress und Zeitaufwand einmal ganz abgesehen. Bauherren haben auf diese Weise von Anfang an ein gutes Gefühl in ihren eigenen vier Wänden.

 

 

Warum ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage sinnvoll ist

von Regine Krüger  /  1. März 2019

 

Heizkosten senken und den Wohnkomfort erhöhen

Fast jeder hat es schon erlebt: In einem Zimmer glüht der Heizkörper, im anderen tut sich kaum was – das zu ändern bringt nicht nur mehr Komfort, sondern spart auch Geld. Rund 70 Prozent des Energieverbrauchs eines durchschnittlichen Haushalts entfallen auf die Heizung. Zehn bis zwanzig Prozent davon lassen sich durch den sogenannten hydraulischen Abgleich einsparen. Beim hydraulischen Abgleich geht es darum, dass sich in den einzelnen Heizkörpern die richtige Wassermenge zur richtigen Zeit befindet. Der Abgleich ist also dann sinnvoll, wenn Heizkörper in Räumen, die weit von der Therme entfernt liegen, nicht richtig warm werden, während Heizkörper nahe der Therme zu heiß laufen. Denn das führt zu unnötig hohen Heizkosten und mindert den Wohnkomfort.

 

Wohlfühltemperatur in jedem Raum

Beim hydraulischen Abgleich stellt ein Fachmann alle Teile der Heizungsanlage –Heizkörper, Thermostatventile, Heizungspumpe & Co. – exakt auf den tatsächlichen Wärmebedarf ein. Vorab wird dafür der Energiebedarf eines jeden Raumes anhand seiner Größe, seines Volumens und seiner Außenflächen ermittelt und die tatsächliche Heizleistung der einzelnen Heizkörper abgeglichen. Wichtig ist ebenfalls die Entfernung zur Heizungspumpe respektive Therme. Aus diesen Daten ergeben sich dann die exakten Einstellwerte für die Thermostate der Heizkörper. Ergebnis: Die Wärme verteilt sich gleichmäßig im Haus, die Heizkörper erreichen die gewünschten Wohlfühltemperaturen.

 

Das bewirkt ein hydraulischer Abgleich Ihrer Heizung

Das bewirkt ein hydraulischer Abgleich Ihrer Heizung

 

Voraussetzungen, Kosten und Förderung

Wichtig: Voraussetzung für einen hydraulischen Abgleich sind voreinstellbare Thermostatventile, weil diese für den optimalen Fließwiderstand in den Heizkörpern sorgen. So wird sichergestellt, dass genau die Menge Wasser durchfließt, die benötigt wird. Eine weitere Voraussetzung für den Abgleich ist ein Zweirohr-System; bei einem Einrohr-System lässt er sich nur schwerlich berechnen.

Das Verbraucherportal co2online geht von Kosten zwischen 500 und 1000 Euro für ein durchschnittliches Einfamilienhaus aus. Dafür lassen sich jährlich bis zu 200 Euro an Heizkosten einsparen. Seit 2016 fördert der Staat den hydraulischen Abgleich: Verbraucher erhalten über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Zuschuss von rund 30 Prozent der Nettokosten zur Optimierung ihrer Heizungsanlage.

Bei der Durchführung und Berechnung des Hydraulischen Abgleichs für Ihr Zuhause helfen Ihnen unsere Modernisierungspartner aus der Region Hannover weiter: Qualifizierte Partner finden