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Der Modernisierungspartner Blog

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Modernisierungspartner Blogs. Hier posten wir regelmäßig spannende Beiträge mit Tipps und Tripps wie sie erfolgreich kosten Senken und Ihren Wohnkomfort steigern!

Der nächste Sommer kommt bestimmt – Wie sich Räume klimafreundlich kühlen lassen

von Regine Krüger  /  15. April 2019

Der letzte Sommer brach alle Hitzerekorde: Flüsse trockneten aus, die Waldbrandgefahr war groß, in Hannover lagen die Temperaturen zeitweise höher als in Nordafrika. Doch was, wenn auch 2019 wieder ein Jahrhundertsommer Einzug hält? Wie kann man sich am besten gegen Hitzestau in den eigenen vier Wänden wappnen?

Immer mehr Verbraucher setzen dabei auf Klimaanlagen, doch diese sind teuer und „ökologische Katastrophen“, wie es das Verbraucherportal Utopia.de schreibt: Sie benötigen sehr viel Strom und schieben die warme Luft nur woanders hin, während sie durch hohe CO2-Emissionen das Klima weiter aufheizen.

Achten Sie darauf tagsüber die Fenster geschlossen zu halten um unnötige Hitzezufuhr zu vermeiden. ©Klimaschutzagentur Region Hannover

Fenster besser von außen schützen

Durch einfache, gezielte Maßnahmen lassen sich Räume auch klimafreundlich kühl halten. Gut gegen Hitze sind abgedunkelte, geschlossene Fenster. Ist die Wärme erst einmal ins Zimmer gelangt, lässt sich nur schwerlich etwas dagegen tun. Früh morgens, spätabends und natürlich nachts ist Lüften angesagt, damit die Räume auskühlen können. Setzen Sie auf Durchzug, damit ein kompletter Luftwechsel stattfindet!

Einen guten Schutz vor Sonneneinstrahlung bieten außenliegende Jalousien, die bis zu 70 Prozent der Hitze abhalten. Haben Sie keine Rollläden an den Fenstern, sollte das Zimmer mit Rollos oder mit Vorhängen verdunkelt und dabei auf helle Farben gesetzt werden, die die Hitze nach draußen reflektieren. Eine Alternative können Fensterfolien sein, die die Sonne abweisen, ohne die Räume zu verdunkeln. Unterstützung bei der Umsetzung finden sie hier.

Pflanzen im Außenbereich helfen übrigens auch, ein Gebäude von außen zu kühlen – beispielsweise durch große Laubbäume, die im Sommer natürlichen Schatten spenden, aber auch wilder Wein an der Außenwand wirkt wie ein Zusatzschutz und verhindert, dass sich das Gebäude zu stark aufheizt.

 

Auch Mobiliar speichert Wärme

Steigt die Hitze im Inneren weiter an, kann man feuchte, ausgewrungene Handtücher oder Laken im Raum aufhängen. Beim Trocknen wird der Luft Wärme entzogen, wobei die sogenannte „Verdunstungskälte“ entsteht. Auch Zimmerbrunnen erzeugen eine solche Verdunstungskälte.

Übrigens: Auch in Schränken und im Mobiliar staut sich gern die Hitze. Am besten, Sie bringen Teppiche in den Keller, damit im Boden keine Wärme gespeichert wird. Zudem sorgt jedes elektrische Gerät für zusätzliche Wärme, sogar im Standby-Betrieb. Hier gilt: Ausschalten und Stecker ziehen!

Klimafreundlicher als Klimaanlagen sind Ventilatoren, die nur einen Bruchteil des Stroms benötigen. Schalten Sie den Ventilator beim Verlassen des Zimmers aber unbedingt aus, denn Ventilatoren kühlen lediglich die Bewohner, nicht jedoch die Luft! „Der beste Hitzeschutz ist eine gute Dämmung, vor allem des Daches. Das ist aufwändig und teuer, rechnet sich über die vielen Jahre und steigert langfristig den Wert einer Immobilie“, empfiehlt Gabi Oswald, Energieberaterin im Netzwerk Modernisierungspartner. Weitere Energieexperten finden Sie hier.

Bauen mit dem besseren Gefühl – Warum Bauherren auf einen Baubegleiter setzen sollten

von Regine Krüger  /  1. April 2019

Wohnen in den eigenen vier Wänden ist für viele ein Lebenstraum und gilt als eine der besten Möglichkeiten der Altersvorsorge. Wer sich für den Neubau eines Eigenheims entscheidet, betritt fast immer Neuland und lässt sich auf ein echtes Abenteuer ein: Das reicht vom Finden eines Grundstücks über die Entscheidung für einen bestimmten Haustyp – Bungalow, Stadtvilla oder Reihenhaus? – bis zur Wahl eines Bauträgers oder Architekten. Hinzu kommen Entscheidungen über Größe, Materialien, Ausstattungsdetails, Energiekonzept und vieles andere mehr.

 

Alles soll richtig laufen

Viele Bauherren sind Laien und kennen sich mit dem komplexen Thema Hausbau nicht aus. Hinzu kommt, dass Bauen fast immer die größte Ausgabe im Leben ist – und deshalb soll alles richtig laufen. Doch immer wieder liest man von Baumängeln. Wie sollen Bauherren, die zum ersten Mal im Leben ein Haus bauen, diese aufdecken? Fehler, die während der Bauphase übersehen werden oder bei der Planung unentdeckt bleiben, lassen sich nachträglich bekanntlich nur unter hohem Kosten- und Zeitaufwand beseitigen.

 

Hilfe vom Profi

Helfen kann ein Bauberater respektive Bausachverständiger aus dem Netzwerk Modernisierungspartner, der als Baustellenprofi genau weiß, worauf es bei einem Hausbau ankommt und die Leistungen sämtlicher Gewerke direkt nach ihrer Ausführung prüft. Vom Fundament bis zum Dachstuhl, vom Fenstereinbau bis zur Ausführung der Elektrik kontrolliert der unabhängige, gewerkeneutrale Bauberater – zumeist ein Bauingenieur oder Architekt – sämtliche Ausführungen für seine Bauherren auf Herz und Nieren und dokumentiert alles per Foto. Ist die Planung korrekt und vollständig? Sind die Leistungsbeschreibungen präzise und klar? Entspricht der Bau den gesetzlichen Bestimmungen in Sachen Energieeinsparverordnung? Bauberater können sogar schon vor der Vertragsunterzeichnung involviert werden, um mögliche Fallstricke in den Vertragsklauseln zuungunsten der Bauherren zu vermeiden.

 

Fachlich besser argumentieren

Sollten tatsächlich Mängel nachgewiesen werden, so hat der Bauberater als Experte gegenüber den ausführenden Unternehmen die besseren Karten, weil er oder sie auf einem fachlichen Niveau argumentiert und die entsprechenden Nachweise erbringt. Er kontrolliert die Nachbesserungen, regelt Preisnachlässe bei nicht-sicherheitsrelevanten Mängeln und begleitet die Bauabnahme nach Behebung aller Mängel. Auf diese Weise lassen sich lange Rechtsstreitigkeiten und Folgekosten vermeiden – von unnötigem Stress und Zeitaufwand einmal ganz abgesehen. Bauherren haben auf diese Weise von Anfang an ein gutes Gefühl in ihren eigenen vier Wänden.

 

Geschrieben von: Regine Krüger (redaktionsraum.net)

Warum ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage sinnvoll ist

von Regine Krüger  /  1. März 2019

 

Heizkosten senken und den Wohnkomfort erhöhen

Fast jeder hat es schon erlebt: In einem Zimmer glüht der Heizkörper, im anderen tut sich kaum was – das zu ändern bringt nicht nur mehr Komfort, sondern spart auch Geld. Rund 70 Prozent des Energieverbrauchs eines durchschnittlichen Haushalts entfallen auf die Heizung. Zehn bis zwanzig Prozent davon lassen sich durch den sogenannten hydraulischen Abgleich einsparen. Beim hydraulischen Abgleich geht es darum, dass sich in den einzelnen Heizkörpern die richtige Wassermenge zur richtigen Zeit befindet. Der Abgleich ist also dann sinnvoll, wenn Heizkörper in Räumen, die weit von der Therme entfernt liegen, nicht richtig warm werden, während Heizkörper nahe der Therme zu heiß laufen. Denn das führt zu unnötig hohen Heizkosten und mindert den Wohnkomfort.

 

Wohlfühltemperatur in jedem Raum

Beim hydraulischen Abgleich stellt ein Fachmann alle Teile der Heizungsanlage –Heizkörper, Thermostatventile, Heizungspumpe & Co. – exakt auf den tatsächlichen Wärmebedarf ein. Vorab wird dafür der Energiebedarf eines jeden Raumes anhand seiner Größe, seines Volumens und seiner Außenflächen ermittelt und die tatsächliche Heizleistung der einzelnen Heizkörper abgeglichen. Wichtig ist ebenfalls die Entfernung zur Heizungspumpe respektive Therme. Aus diesen Daten ergeben sich dann die exakten Einstellwerte für die Thermostate der Heizkörper. Ergebnis: Die Wärme verteilt sich gleichmäßig im Haus, die Heizkörper erreichen die gewünschten Wohlfühltemperaturen.

 

Das bewirkt ein hydraulischer Abgleich Ihrer Heizung

Das bewirkt ein hydraulischer Abgleich Ihrer Heizung

 

Voraussetzungen, Kosten und Förderung

Wichtig: Voraussetzung für einen hydraulischen Abgleich sind voreinstellbare Thermostatventile, weil diese für den optimalen Fließwiderstand in den Heizkörpern sorgen. So wird sichergestellt, dass genau die Menge Wasser durchfließt, die benötigt wird. Eine weitere Voraussetzung für den Abgleich ist ein Zweirohr-System; bei einem Einrohr-System lässt er sich nur schwerlich berechnen.

Das Verbraucherportal co2online geht von Kosten zwischen 500 und 1000 Euro für ein durchschnittliches Einfamilienhaus aus. Dafür lassen sich jährlich bis zu 200 Euro an Heizkosten einsparen. Seit 2016 fördert der Staat den hydraulischen Abgleich: Verbraucher erhalten über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Zuschuss von rund 30 Prozent der Nettokosten zur Optimierung ihrer Heizungsanlage.

Bei der Durchführung und Berechnung des Hydraulischen Abgleichs für Ihr Zuhause helfen Ihnen unsere Modernisierungspartner aus der Region Hannover weiter: Qualifizierte Partner finden

 

Autorin: Regine Krüger (redaktionsraum.net)