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Die Grüne Hausnummer

Eine Solaranlage auf dem Dach, die Fassade gedämmt oder eine besonders effiziente Heizung eingebaut – es gibt viele Möglichkeiten, sein Haus energetisch zu modernisieren.

Hauseigentümer in der Region Hannover, die besonders energieeffizient gebaut oder saniert haben, können sich ab sofort wieder um die Auszeichnung „Grüne Hausnummer“ bewerben.

Damit würdigen die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und die Klimaschutzagentur Region Hannover Hausbesitzer mit besonders vorbildlichen Bau- und Sanierungsprojekten und machen die guten Beispiele für die Öffentlichkeit sichtbar.

Denn: Wer stolz auf sein modernes Eigenheim ist, kann das auch nach außen zeigen.

 

Was ist die Grüne Hausnummer? – Wer kann mitmachen?

Die Grüne Hausnummer ist eine Auszeichnung der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen. Sie zeichnet Gebäudeeigentümer aus, die energieeffizient saniert oder gebaut haben und honoriert damit ihren Einsatz für den Klimaschutz.

Mitmachen können Eigentümer von Wohngebäuden in der Region Hannover (inkl. private MFH-Eigentümer) und Wohnungsbaugesellschaften, die ihren Neubau mindestens als Effizienzhaus 55 fertiggestellt oder ihren Altbau besonders energieeffizient saniert haben. Die ersten 50 Bewerber, die sich melden und die Kriterien erfüllen, bekommen eine individuelle Grüne Hausnummer und eine Urkunde. Für Neubauten und Bestandsgebäude gelten unterschiedliche Kriterien.

Zusätzlich wird es auch in diesem Jahr wieder zwei Sonderpreise geben: proKlima wird den Preis „Energiewende“ für den Einsatz von erneuerbarer Energie und Speichertechnik vergeben.
Die LBS zeichnet unter dem Motto „Gute Modernisierungspraxis: Energieeffizient und Barrierefrei“ ein Projekt aus, das besonders Barrierefreiheit und energetische Qualität umsetzt.

Beide Stiftungspreise sind in Höhe von je 300€ dotiert.

 

Wie läuft die Aktion ab?

Ab sofort können Hauseigentümer ihre Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsbogen finden Sie hier), sowie die entsprechenden Nachweise bei der Klimaschutzagentur einreichen.

Bewerbungsschluss  ist der 12. August.

Die Verleihung der Urkunden und Hausnummern findet vor den Herbstferien in Hannover statt.

 

Rückblick

Für ihr nach KfW-Standard 115 saniertes Zweifamilienhaus in Hannover erhielt Katrin Hüper aus Seelze 2017 die „Grüne Hausnummer“ sowie den Sonderpreis des enercity-Fonds proKlima zum Thema „Energiewende“. Das Gebäude aus den 1950er-Jahren wurde komplett entkernt und energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Die neue Heizung, unterstützt durch eine Solaranlage mit großem Pufferspeicher, eine gute Wärmedämmung der Fassade sowie vierfach verglaste Fenster sorgen für hohen Wohnkomfort bei wenig Energiebedarf. „Dank umfangreicher Beratungen im Vorfeld des Umbaus und verschiedener Einzelförderungen – z.B. durch die KfW und proKlima – konnten wir alle Baumaßnahmen sehr gut umsetzen“, berichtet Hausbesitzerin Hüper.

2017 hatten 38 Hauseigentümer Bewerbungsunterlagen eingereicht. 37 Eigentümer wurden ausgezeichnet, darunter 24 Neubau- und 13 Modernisierungsobjekte. Darunter waren auch 7 Mehrfamilienhäuser. Über 60 Teilnehmer folgten der Einladung zur Preisverleihung. Die Qualität der eingereichten Projekte war zum Teil bemerkenswert ambitioniert. Aber auch Modernisierungsprojekte mit KfW-Einzelmaßnahmen zeigten, was in der Praxis geht. Ein Modernisierungsprojekt wurde sogar in der landesweiten Prämierung der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen ausgezeichnet.

 

mehr Infos

Flyer zur Grünen Hausnummer 2018